Einladung zur Pressekonferenz am 14. Juni, 17.30 Uhr im Hotel Seminaris, Bad Honnef

Derzeit legt die Stadtverwaltung Bad Honnef dem Stadtrat und am 10. Juli 2017 den Bürgerinnen und Bürgern Bad Honnefs ein Stadtentwicklungskonzept vor, den sogenannten ISEK-Masterplan.

Er sieht vor, die Einwohnerzahl Bad Honnefs um ca. 3.000 Personen zu erhöhen, und empfiehlt deshalb u.a., Teile des Stadtgartens einer Bebauung zuzuführen. Dabei wurde gerade dieser Stadtgarten noch bei der Bewerbung um die Landesgartenschau 2020 als ein Highlight gepriesen.

Aus Verantwortung um den Erhalt der Lebensqualität in unserer Stadt haben wir im April 2017 eine Bürgerinitiative gegründet. Wir setzen uns dafür ein, den Stadtgarten in seiner jetzigen Form und Schönheit ungeschmälert zu erhalten und „innerstädtisches Grün“ zu verbinden.

Um unsere Vorstellungen und Ideen – aber auch unsere Befürchtungen mit Ihnen auszutauschen, laden wir Sie zu einer Pressekonferenz am 14. Juni 2017, um 17.30 Uhr in das Hotel Seminaris in Bad Honnef ein.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte unserem Flyer.

Wir freuen uns auf ein Treffen mit Ihnen!

Ein Kommentar zu „Einladung zur Pressekonferenz am 14. Juni, 17.30 Uhr im Hotel Seminaris, Bad Honnef

  1. Der Grüngürtel – ein Biotop
    Die Vogelzählung im letzten Mai ergab laut NABU einen neuerlichen Rückgang der Artenvielfalt bei Gartenvögeln. Eine rühmliche Ausnahme stellen damit unser Stadtgarten und der anschließende Grüngürtel dar, denn das Areal erweist sich als wahres Vogelparadies mit Amseln, Drosseln, Kohl-, Blau- und Schwanzmeisen, Spatzen, mit Gimpel, Mönchsgrasmücke, Zilpzalp, Kleiber, Gartenrotschwanz, Distelfink, Rotkehlchen, Eichelhäher, Bunt- und Grünspecht. Selbst eine in unseren Breiten seltene Sperbereule wurde beobachtet, auf Ansitz im Totholz. Etliche Vögel konnten noch gar nicht bestimmt werden.
    Ein solches Biotop in einem Stadtgebiet ist absolut schützenswert. Das müsste Anliegen aller Bürger sein.

    Der Grüngürtel – ein Luftfilter
    Manche Städte unternehmen große Anstrengungen, um einen Grüngürtel als natürlichen Luftfilter zu schaffen; sie würden uns um unseren beneiden. Bürger und Gäste – alle profitieren davon. So sollte der Erhalt dieser grünen Lunge Anliegen aller sein.

    Grüngürtel statt Bodenversiegelung
    Die Problematik der grenzenlosen Bodenversiegelung ist bekannt, der dringende Bedarf an bezahlbaren Wohnungen auch.
    Stadt, Politik und Bürger sollten auf weitere großflächige Bodenversiegelung verzichten und stattdessen g e m e i n s a m nach Lösungen suchen. Die Bürger könnten zur aktiven Beteiligung bei der Grundstücksuche für Wohnbebauung aufgerufen werden: Vielleicht gibt es aufgegebene Wohngebäude, Hof- oder Industrieanlagen – also bereits erschlossene Grundstücke – die einer neuen Bebauung im obigen Sinn zugeführt werden können.
    Profitieren werden alle Bürger !

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