Pressemitteilung zum ersten Kinder- und Jugendforum in Bad Honnef

„Stadtgarten nicht bebauen! Mehr Grün in der Fußgängerzone! Keine weiteren Grünflächen/Parks bebauen!“ So lauten drei von vielen weiteren Statements Bad Honnefer Kinder und Jugendlicher, die sie anlässlich ihres ersten Kinder- und Jugendforums am 29. Januar 2018 zu Papier und Gehör brachten.

Die Wünsche unserer jungen Mitmenschen dürften einer ureigenen emotionalen Verbundenheit mit dem Grün ihrer Stadt entspringen, weil sie die Grünflächen von eigenen Spiel- und Sportaktivitäten (z.B. Hockeyplatz), durch Erlebnis-Spaziergänge (z. B. im nördlichen Stadtgarten) oder aus Krokuspflanzaktionen (z.B. im mittleren Stadtgarten) gut kennen. Sie nutzen diese Flächen aktiv und wissen deshalb deren Vorzüge außerordentlich zu schätzen.

Und sie wissen, um was es hier geht, und stellen sich – im Rahmen des Forums ausdrücklich aufgefordert, ihre Anliegen und Wunschvorstellungen zu äußern – gegen einen drohenden Verlust.

Die Mädchen und Jungen wenden sich mit ihren Wünschen und Forderungen dedizidiert gegen die offizielle Masterplan-Politik der Stadtverwaltung. Dieses Signal sollte die Verantwortlichen in Verwaltung und Rat der Stadt dazu anspornen, ihre Bebauungspläne zu überdenken. Grünflächen im Zentrum der Stadt sollten nicht abgeholzt oder zur Bebauuung frei gegeben, Böden nicht weiter versiegelt, Erholungs- und Spielmöglichkeiten nicht weiter beschnitten werden.

Mit dem Masterplan unserer derzeitigen kommunalen Verantwortlichen und vor allem mit den Folgen dieser Entscheidungen müssen die Kinder und Jugendlichen später leben.

Als Bürgerinitiative, die sich für die Erhaltung und gegen eine partielle Bebauung des Bad Honnefer Stadftgartens einsetzt, stellen wir uns hinter die Wünsche und Forderungen der jungen Honnefer/innen: Die Vernichtung von Grünflächen beeinträchtigt erheblich Gesundheit und Lebensqualität!

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